Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde
Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde
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TÜV-zertifitziert nach DIN seit 2005

Andreas Wahoff (Bildmitte) und Dr. Gertrud Steinbrink  vom TÜV Nord befragen den Leitenden Ingenieur Trinkwasser Volker Pagel (links) sowie weitere Mitarbeiter des ZWA
Andreas Wahoff (Bildmitte) und Dr. Gertrud Steinbrink vom TÜV Nord befragen den Leitenden Ingenieur Trinkwasser Volker Pagel (links) sowie weitere Mitarbeiter des ZWA

In der Zeit vom 22. bis 24.10.2014 wurden die vorhandenen Zertifizierungen der Managementsysteme

-Qualität (ISO 9001:2008),
-Umwelt (ISO 14001:2009),
-Arbeitsschutz (OHSAS 18001:2009)und
-Energie (ISO 50001:2011)

Im Rahmen eines Re-Zertifizierungsaudits bereits ein zweites Mal auf den Prüfstand gestellt.
Es fanden Überprüfungen u. a. hinsichtlich der Verfahrensabläufe und Dokumentationen auf den Anlagen des ZWA und im Verwaltungsbereich statt.

Der Auditleiter des TÜV Nord bescheinigt dem ZWA

-gut nachvollziehbare Abläufe an den Standorten
-einen ordentlichen und sauberen Zustand der Anlagen
-gute Identifikation der Mitarbeiter mit den Managementsystemen

Errichtung neuer Schmutzwasserkanäle in Eberswalde

Nachdem im letzten Jahr im Eberswalder Ortsteil Finow die Bergstraße und Winkelstraße eine leitungsgebundene Schmutzwasserbeseitigungsanlage erhalten haben (der ZWA berichtete darüber in der Ausgabe 7/2013), werden 2014 die bisher nicht erschlossenen Grundstücke der Gartenstraße und der Straße Am Pfuhl neu an das Schmutzwassersystem angeschlossen. Die Ableitung des Schmutzwassers erfolgt über die vorhandene Kanalisation und das Pumpwerk Treidelsteig zur Kläranlage Eberswalde. Die Baumaßnahme umfasst die Verlegung von 425 m Gefälleleitungen DN 200 mit 8 Schächten und die Herstellung von 35 Grundstücksanschlüssen.

Nachdem das Bauvorhaben ausgeschrieben worden ist, ist die Vergabe der Bauleistungen an die Fa. TRP Bau GmbH erfolgt. Mittlerweile sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Die Durchführung erfolgt in drei Teilabschnitten. Begonnen wurde in der Gartenstraße.

Viele Anwohner haben uns mitgeteilt, dass sie sich über die Schmutzwassererschließung Ihres Grundstücks freuen und die Fertigstellung kaum erwarten können. Etwas Geduld ist deshalb noch gefragt, bis die Post vom ZWA mit der Bekanntgabe der Fertigstellung der Leitungen im Briefkasten liegt. Nach Fertigstellung des eigenen Anschlusses sollten die Anwohner die Sammelgrube ein letztes Mal leeren lassen. Einige werden die Grube danach für Regenwasser nutzen, andere schütten sie einfach zu. Damit die Schmutzwassereinleitung sich nicht verzögert, kann man die notwendigen Arbeiten auf dem Grundstück schon frühzeitig beginnen. Schließlich werden ab dem Tag des Einleitungsbeginns geringere Schmutzwassergebühren fällig.

22.08.14 ZWA Eberswalde

Ausbildung auch 2014

Nach den Einstellungsgesprächen sowie einem Theorie- und Praxistest in Cottbus konnte sich Julian Angres für die Ausbildung zum Beruf Anlagenmechaniker Fachrichtung Instandhaltung beim ZWA Eberswalde empfehlen.
Die Ausbildung wird – in altbewährter Form – in Zusammenarbeit mit der Lehrwerkstatt der LWG GmbH & Co KG, Cottbus durchgeführt. Für Herrn Angres bedeutet das, dass er die ersten 1,5 Jahre seiner Ausbildung in Cottbus absolvieren wird. Hier werden in einer voll ausgestatteten Lehrwerkstatt mit hochqualifizierten Ausbildern die Grundlagen der Metallbearbeitung und der Theorie in Vollzeit vermittelt. Herr Angres kann sich damit gemeinsam mit ca. 10 Mitstreitern im gleichen Jahrgang voll und ganz auf seine Ausbildung konzentrieren. Nach der Grundlagenvermittlung in Cottbus wird das Erlernte in dem jeweiligen Betrieb angewendet. Dafür gibt es im ZWA einen genauen Ablaufplan, wonach die angehenden Facharbeiter alle Bereiche durchlaufen.
Die Aussicht, nach erfolgreicher Ausbildung in einen zukunftssicheren Beruf beim ZWA einsteigen zu können, war schließlich auch ein wichtiges Kriterium für Herrn Angres, sich für den ZWA zu entscheiden.

22.08.14 ZWA Eberswalde

Ins Berufsleben gestartet ...

... sind Ronny Baese und Florian Schwanebeck

Beide haben ihre 3 ½ jährige Ausbildung beim ZWA Eberswalde,die dieser traditionell gemeinsam mit der LWG Lausitzer Wasser GmbH durchgeführt hat, erfolgreich beendet. Anlässlich der feierlichen Zeugnisübergabe konnten sie ihre Arbeitsverträge in Empfang nehmen.
„Wir begrüßen mit Herrn Baese und Herrn Schwanebeck zwei motivierte junge Mitarbeiter. Beide haben schon in ihrer Ausbildung gezeigt, dass sie sehr gut ins Team passen, anpacken und mitdenken können“ so Frau Büning, die Personalverantwortliche im ZWA zur Einstellung der beiden jungen Facharbeiter. Herr Baese freut sich auf sein Aufgabengebiet im Trinkwasserbereich mit den Worten:
„Jetzt kann ich endlich die Ärmel hochkrempeln und meine Kollegen tatkräftig unterstützen.
Auch wenn ich in der Praxis sicher noch viel lernen muss, ist es ein gutes Gefühl,
mit meiner erfolgreich abgeschlossenen soliden Ausbildung auf einer Ebene mit den Kollegen im Einsatz zu sein“
Herr Schwanebeck möchte seine Entwicklung im Schmutzwasserbereich nehmen und sagt: „Das Aufgabengebiet ist sehr vielfältig und interessant. Ich freue mich, dass ich hier einsteigen und meine Fähigkeiten und Kompetenzen weiterentwickeln kann.“
Die beiden frisch gebackenen Facharbeiter treten dabei in die „Fußstapfen“ langjähriger Mitarbeiter des ZWA, die in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurden.
„Die Ausbildung ist Teil der vorausschauenden Personalplanung im ZWA, denn für die dauerhafte verantwortungsvolle Aufgabe der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung ist es wichtig, dass immer wieder gut ausgebildete Fachkräfte nachrücken, an die das Know How der langjährigen „alten Hasen“ mit ihren Netz- und Anlagenkenntnissen rechtzeitig weitergegeben wird. So ist es nicht nur für die ehemaligen Auszubildenden sondern auch für den ZWA erfreulich, wenn die Mühen der Ausbildung einmal mehr mit Erfolg gekrönt wurden.
Was den jungen Facharbeitern eine berufliche und private Perspektive in der Region sichert, gewährleistet dem ZWA die schrittweise Aufgabenübertragung an die nächste Generation und garantiert der Bevölkerung auch für die Zukunft eine gesicherte Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung“ kommentiert Verbandsvorsteher Wolfgang Hein die Übernahme der ehemaligen Auszubildenden.

  

Motivierende Perspektiven

ZWA-Azubis fühlen sich wohl beim Lernen in der Praxis

 

Der Spülwagen hält, aus dem Fahrerhaus ruft der ältere Kollege "Nu komm schon !" Ronny Baese lacht kurz, nickt und holt seine Sachen. Er ist noch nicht lange zugange in der praktischen Ausbildung zum Anlagenmechaniker beim ZWA, die meiste Zeit verbrachte er bislang in der Verbundausbildung oder bei der Theorie in Forst (Lausitz).

Der junde Mann ist froh, nunmehr einen kurzen Arbeitsweg zu haben - die paar Kilometer zwischen dem Heimatort Serwest und Eberswalde sind für ihn ein Katzensprung. Vor allem aber freut ihn die Vielfalt an Aufgaben, die ihn nun jeden Tag erwarten. Selbst wenn es raus geht zur Kontrolle und zum Spülen von Pumpwerken - da ist überall etwas anderes zu erwarten und zu lernen.

Beim Ablesen von Zählern - auch diese Aufgabe wurde ihm vom Verband schon anvertraut - war es vor allem der Kontakt mit den Kunden, der ihm Spaß bereitete. Ronny ist ja hier aufgewachsen und weiß wie die Leute "ticken". So hält er sich bei Gesprächen, die ja nicht ausbleiben bei "Hausbesuchen", an sein Prinzip einfach freundlich zu sein.

Anders als seine Kollegen, die ihn anleiten und in der ZWA-Arbeitswelt begleiten, rechnet der Azubi sein Tagwerk nicht online ab, sondern schreibt ordentlich sein Bericht weiter. Das macht auch Florian Schwanebeck so, der parallel zu Ronny im Trinkwasserbereich die Praxis kennenlernt. Auch Florian ist nicht weit von Eberswalde zu Hause und weiß die Nähe des Ausbildungsbetriebs zu schätzen.

Vor allem jedoch betonen die beiden Lehrlinge im gewerblichen Bereich, wie wichtig und motivierend für sie die vom Zweckverband in Aussicht gestellte Perspektive ist: Wenn sie im nächsten Jahr ordentlich ihre Prüfungen absolvieren, dann wartet auf die frisch gebackenen Anlagenmechaniker ein fester Job beim Zweckverband.

| 24.06.13 ZWA Eberswalde | weiter -> |

Durch Einbau einer Rückstausicherung sind Ärger und Kosten vermeidbar

 

 

Am 8. Juni 2011 kam es durch ein Starkregenereignis im Stadtteil Finow sowie in Teilen der Gemeinde Schorfheide wieder einmal zu einem erhöhten Eintrag von Niederschlagswasser in die Schmutzwasserkanalisation und damit zu Rückstauerscheinungen im Kanalnetz. Die Ursache hierfür liegt in der Überflutung von Straßen und Plätzen begründet. Durch den hohen Wasserstand auf diesen Flächen kann Regenwasser, dass eigentlich separat über Regenwasserkanäle abgeleitet wird, über die Entlüftungsöffnungen der Kanalisationsschächte in die Schmutzwasserkanalisation gelangen. So erhöht sich bei einem Starkregenereignis zwangsläufig der Wasserstand in den Schmutzwasserpumpwerken. Zu erkennen ist dies an den dann aktivierten Blitzleuchten an den Pumpwerken. Auch der Schmutzwasserkanal ist mit diesen Mengen überfordert, da er nur für das häusliche Schmutzwasser und einen geringen Anteil an Fremdwasser berechnet ist. Ein Rückstau im Kanalnetz ist damit unvermeidlich. Aber nicht nur bei einem Starkregenereignis sondern auch bei einer Verstopfung im Kanalnetz kann es zu Rückstauerscheinungen kommen. Um so wichtiger ist es, dass jeder Anschlussnehmer selbst aktiv wird. Die Satzung über die leitungsgebundene Schmutzwasserbeseitigung legt im § 6, Abs. 2 fest: Gegen den Rückstau des Schmutzwassers aus der Schmutzwasseranlage hat sich jeder Grundstückseigentümer selbst zu schützen. Die maßgebende Rückstauebene (DIN 1986) wird auf 0,40 m über Straßenoberkante festgesetzt. Deshalb mussten am 8. Juni 2011 Grundstückseigentümer ohne Rückstausicherung wieder die schmerzliche Erfahrung machen, dass ihr Grundstück oder Haus durch rückstauendes Schmutzwasser in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dies ist vermeidbar, wenn eine entsprechende Rückstausicherung die unterhalb der Rückstauebene (0,40 m über Straßenoberkante) liegenden Schmutzwasseranschlüsse (Fußbodenentwässerung, Dusche Waschmaschine o.ä. im Keller) schützt. Zu beachten ist dabei allerdings, dass oberhalb der Rückstauebene liegende Schmutzwasseranschlüsse nicht an die Rückstausicherung angeschlossen werden dürfen (DIN 1986), um sich bei Rückstau im Kanalnetz nicht selbst zu fluten. Die sicherste Variante für den Schutz von Schmutzwasseranschlüssen unterhalb der Rückstauebene ist der Einbau einer Hebeanlage. Damit kann ausgeschlossen werden, dass Schmutzwasser im Gebäude austritt. Sollte man darüber hinaus Rat oder weitere Informationen benötigen, steht der ZWA dafür gern zur Verfügung
 

| 11.08.11 ZWA Eberswalde |