QualitaetUnternehmensaufgabe des ZWA Eberswalde ist es, die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung im Verbandsgebiet zu gewährleisten.

Die hohen und umfassenden Ansprüche an die Ver- und Entsorgungsleistungen erfordern ein Höchstmaß an Qualität der Produkte und Dienstleistungen. Die Absicherung der Qualität und der Umweltverträglichkeit bestimmen neben der Forderung nach Effizienz und Sicherheit der Mitarbeiter die Maßstäbe des wirtschaftlichen Handelns des ZWA Eberswalde.

Zur Unterstützung dieser Aufgaben wurde 2005 ein Integriertes Managementsystem für Qualität und Umweltschutz eingeführt und in Kraft gesetzt.

Im Jahr 2008 wurde dieses System um ein Arbeitssicherheitsmanagementsystem erweitert. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise sowie dem effizienten Umgang mit Energie als Baustein einer umfassenden Nachhaltigkeitspolitik wurde 2010 das Managementsystem auf den Energiebereich ausgeweitet.

Alle Bereiche dieses Managementsystems sind vom TÜV Nord Cert zertifiziert und unterliegen regelmäßigen Überprüfungen.

Es wird mit diesen fortlaufend zu erneuernden Zertifikaten belegt, dass der ZWA nach organisierten und festgeschriebenen Abläufen arbeitet und die Prozesse dabei ständig überprüft und weiter optimiert werden.

Durch ständige Anpassung und Weiterentwicklung des Managementsystems wird gewährleistet, dass negative Auswirkungen auf die Qualität der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung und auf die Umwelt vermieden werden.

Unternehmensphilosophie zur Qualitäts-, Umwelt-, Energie- und Arbeitssicherheitspolitik

 Oberstes Ziel des ZWA ist die Gewährleistung einer kosteneffizienten, qualitäts-, und umweltgerechten Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. Daraus resultierend müssen die einzelnen Tätigkeitsfelder und Prozesse, wie Anlagenbetrieb, Güteüberwachung, Instandhaltung, Erneuerung und Erweiterung, diesen Anforderungen entsprechen.

Die Fortschreibung eines Integrierten Managementsystems (IMS)  in allen Struktureinheiten des ZWA stellt dabei eine wesentliche Voraussetzung zur Erfüllung dieser Ziele dar und unterstützt ein kosteneffizientes Arbeiten.

Die zur Erreichung der Anforderungen notwendigen Ziele und die Politik des ZWA werden von der Leitung nicht nur festgelegt, sondern es wird auch sichergestellt, dass diese mit dem Kontext und der Strategie des ZWA vereinbar sind. Das Qualitätsmanagement wird als Steuerungs-(Ziele und Vorgaben), Controlling-  (Kennzahlen und Ergebnisse) und als  Informationsinstrument (Interne Audits) genutzt.

Durch die vom Verband erbrachten Leistungen wird die Einhaltung umwelt- und wasserrechtlicher, arbeitsschutzrechtlicher sowie hygienischer Vorschriften gewährleistet und damit aktiv zum Umwelt- und Gesundheitsschutz beigetragen.

Dabei werden kontinuierliche Verbesserungen bei den Prozessen und Verfahren der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung angestrebt. Die einschlägigen Normen und Richtlinien sowie das Regelwerk der DWA, des DVGW und des BDEW werden beachtet und umgesetzt sowie die erforderlichen Ressourcen zur Verfügung gestellt.

Durch die enge Zusammenarbeit mit den interessierten Parteien sowie die ständige Informationsarbeit wird eine breite Akzeptanz des Verbandes angestrebt. Die Fortschreibung des IMS ermöglicht eine verstärkte Kundenorientierung hinsichtlich der Einhaltung von Qualitäts-, und Umweltstandards.

Die Mitarbeiter auf jeder Ebene des Verbandes sind im Rahmen der ihnen übertragenen Aufgaben für die Gewährleistung von Qualität, Umwelt- und Arbeitsschutz verantwortlich. Darüber hinaus ist jeder Mitarbeiter verpflichtet, in Erfüllung der übertragenen Aufgaben sparsam mit Energie und Verbrauchsmaterialien umzugehen. Dies erfordert neben hoher Fachkompetenz ein überdurchschnittliches Maß an Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein. Diese Ziele werden durch planmäßige Qualifizierungsmaßnahmen und eine hohe Motivation der Mitarbeiter erreicht.

Die planmäßige Realisierung der Neubau- und Ersatzinvestitionsobjekte trägt zur Erhöhung des technischen Niveaus in allen Anlagenbereichen und zur sicheren Einhaltung der Qualitätsparameter bei. Umweltrelevante Risiken werden minimiert und die Ver- und Entsorgungssicherheit sowie die Prozess- und Arbeitssicherheit erhöht.

Mit dem eingeführten Energiemanagementsystem werden die vorhandenen Potentiale zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Senkung von Kosten ermittelt und dokumentiert.

Anfallende Stoffe aus dem Ver- und Entsorgungsprozess werden so weiterbehandelt, dass eine zusätzliche Umweltbelastung vermieden wird. Sind keine stofflichen oder energetischen Verwertungsmöglichkeiten gegeben, erfolgt eine rechtskonforme Entsorgung unter Einschaltung von Entsorgungsfachbetrieben.

Die Ausstattung der Arbeitsstätten und Arbeitsplätze erfolgt nach aktuellen Erkenntnissen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, damit für die Mitarbeiter des ZWA sowie für die sich auf den Anlagen befindenden Personen größtmögliche Sicherheit gegeben ist.

Wir streben ein vertrauensvolles und enges Kundenverhältnis sowie eine offensive Informationspolitik gegenüber der Öffentlichkeit und den interessierten Parteien an.

Letzteres betrifft insbesondere die Bekanntgabe umweltrelevanter Sachverhalte, wie u.a. Informationen über die Qualität des Trinkwassers.

Dazu dienen:

  • „Tage der offenen Tür“ auf den Anlagen,
  • Veröffentlichungen in der Tagespresse,
  • Öffentliche Verbandsversammlung mit Einwohnerfragestunden,
  • Homepage des Verbandes
  • die jährlichen Geschäftsberichte des Verbandes
  • Märkischer Sonntag
  • die Barnimer Wasserzeitung.